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Entlassmanagement für Krankhäuser

Unser Ziel ist es, der vom Krankenhaus festgestellte individuelle Versorgungsbedarf des Versicherten (nach dem Rahmenvertrag des Entlassmanagement) schnell und kompetent zu unterstützen. Bitte nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit uns auf.

Im Rahmen des Entlassmanagement soll das Krankenhaus bei Bedarf Heil- und Hilfsmittel, Arznei-, Verbandsmittel, sowie häusliche Krankenpflege und Soziotherapie für bis zu sieben Tage verordnen können. Dies trifft auch die Feststellung eines neuen oder Änderung des bereits bekannten Versorgungsbedarfs in den Bereichen Pflege (z. B. bei Antrag auf Feststellung der Pflegebedürftigkeit sowie zur Einbeziehung der Pflegeberatung nach § 7a SGB XI) zu.

Bei Arzneimitteln dürfen die Kliniken nur die kleinste Packung gemäß der Packungsgrößenverordnung (N1-Packung) verschreiben. Auch können sie für eine Woche nach der Entlassung die Arbeitsunfähigkeit bescheinigen. Bei allen Verordnungen gelten für Krankenhäuser die gleichen Regeln wie für die Vertragsärzte.

Das Entlassmanagement setzt jedoch die schriftliche Einwilligung des Versicherten voraus. Sie können uns die entsprechenden Anträge und die Einwilligung des Versicherten gerne auch an die oben genannte Fax-Nr. übersenden.

Daniel Kalosyan

Stv. Teamleiter Leistungen

Tel.: 07 11 / 501-1 26 61
E-Mail: dkalosyan(at)bkk-mahle(dot)de

Jürgen-Alexander Bauch

Pflegekasse

Tel.: 07 11 / 501-1 28 98
E-Mail: abauch(at)bkk-mahle(dot)de

Behandlungsfehler

Die BKK MAHLE unterstützt Sie!

Unter dem Begriff Behandlungsfehler werden verschiedene Formen ärztlichen Fehlverhaltens zusammengefasst. Behandlungsfehler liegen vor, wenn ein Arzt seine Aufklärungspflicht verletzt, ein gebotener Eingriff unterlassen wird oder ein Eingriff vorgenommen wird, der medizinisch nicht notwendig ist.

Auch kann ein Behandlungsfehler vorliegen, wenn der Arzt einen Eingriff nicht nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt hat. Hierbei wird unterschieden zwischen Diagnosefehler, Indikationsfehler, Therapiefehler, Nachsorgefehler, Fehler bei der Verordnung von Arzneimitteln, Fehler beim Einsatz von medizinischen Geräten und Nichtbehandlung.

Vermuten wir oder Sie als Versicherte, dass ein ärztlicher Behandlungsfehler vorliegen könnte, bieten wir Ihnen unsere Unterstützung bei der Klärung dieser Vermutung an.

Sobald wir von Ihnen eine Schweigepflichtentbindungserklärung und eine Herausgabegenehmigung erhalten haben, tragen wir die medizinischen Unterlagen zusammen und geben ein unabhängiges medizinisches Gutachten beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung in Auftrag. 

Haben Sie Fragen?

Für alle weiteren Fragen sowie ausführliche Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Daniel Kalosyan
Tel.: 07 11 / 501-1 26 61
E-Mail: dkalosyan(at)bkk-mahle(dot)de

 

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